MBY (G) Serie Überlauf-Stabmühle
Ausrüstungsbau
1. Vereinte Fütterungsvorrichtung
2. Lager
3. Endabdeckung
4. Trommelkörper
5. Getriebeteil
6. Reduzierstück
7. Auslassöffnung
8. Motor
Funktionsprinzip
Die Stabmühle wird entweder von einem Motor über ein Untersetzungsgetriebe und die umgebenden großen und kleinen Zahnräder oder von einem langsam laufenden Synchronmotor direkt über die umgebenden großen und kleinen Zahnräder angetrieben, um den Zylinder in Rotation zu versetzen. Im Zylinder befindet sich ein geeigneter Mahlkörper aus Stahl. Durch Zentrifugalkraft und Reibung wird der Mahlkörper auf eine bestimmte Höhe angehoben und fällt dann herab. Das Mahlgut gelangt kontinuierlich durch die Einfüllöffnung in den Zylinder, wird vom sich bewegenden Mahlkörper zerkleinert und durch Überlauf und kontinuierliche Zufuhr aus der Mühle befördert, um im nächsten Verarbeitungsschritt weiterverarbeitet zu werden.
Beim Betrieb einer Stabmühle wird der Oberflächenkontakt der herkömmlichen Kugelmühle durch einen Linienkontakt ersetzt. Während des Mahlvorgangs trifft der Stab auf das Erz. Zuerst werden die groben Partikel erfasst, anschließend die feineren. Dadurch wird die Gefahr der Übermahlung reduziert. Durch die Rotation des Stabs entlang der Auskleidung werden die groben Partikel wie in einem Stabsieb zwischen den Stäben eingeschlossen, während die feinen Partikel durch die Zwischenräume hindurchtreten können. Dies trägt ebenfalls zur Zerkleinerung und Konzentration der groben Partikel im Mahlmedium bei. Daher ist das Mahlgut der Stabmühle gleichmäßiger, die Zerkleinerung schonender und die Mahlleistung höher.






